Metallschutzgasschweißen (GMAW): Die „bevorzugte Option“ für hochwertiges Schweißen
Metallschutzgasschweißen (GMAW): Die „bevorzugte Option“ für hochwertiges Schweißen

Beim Metall-Lichtbogenschweißen (GMAW) wird Edelgas oder Aktivgas als Schutzmedium verwendet, um den Einfluss von Luft auf das Schmelzbad zu isolieren. Es zeichnet sich durch eine hohe Schweißqualität und eine schöne Schweißnahtausbildung aus. Es ist in zwei Haupttypen unterteilt: Wolfram-Inertgasschweißen (WIG) und CO₂-Schutzgasschweißen (MIG/MAG), die für unterschiedliche Materialien bzw. Szenarien geeignet sind.
1. Wolfram-Inertgasschweißen (WIG-Schweißen): Der „Experte“ für Präzisionsschweißen
Beim WIG-Schweißen wird als Schutzgas Argongas (Reinheit ≥99,99 %) verwendet. Es erhitzt das Werkstück durch den Lichtbogen zwischen der Wolframelektrode und dem Werkstück und kann mit oder ohne Zusatzdraht (Autogenschweißen) durchgeführt werden. Es eignet sich zum Präzisionsschweißen von leicht oxidierenden Materialien wie Edelstahl, Aluminiumlegierungen und Titanlegierungen, wie z. B. Luft- und Raumfahrtkomponenten, Druckbehältern und medizinischen Geräten.
Wichtige operative Punkte:
Auswahl der Wolframelektrode: Verwenden Sie Cer-Wolframelektroden zum Schweißen von Edelstahl und reine Wolframelektroden zum Schweißen von Aluminiumlegierungen. Passen Sie den Durchmesser der Wolframelektrode entsprechend dem Strom an (z. B. 2,4 mm Wolframelektrode für 100–150 A Strom). Kontrollieren Sie die Auszugslänge der Wolframelektrode auf 2–5 mm, um einen Kontakt mit dem Zusatzdraht zu vermeiden, der zum Durchbrennen der Wolframelektrode führen kann.
Gassteuerung: Passen Sie den Argonfluss entsprechend der Werkstückdicke an: 8–10 l/min für dünne Platten (≤ 3 mm) und 12–15 l/min für dicke Platten (> 5 mm). Verlängern Sie die Argonschutzzeit beim Beenden des Lichtbogens um 3–5 Sekunden, um eine Hochtemperaturoxidation der Schweißnaht zu verhindern.
5 mm). Verlängern Sie die Argonschutzzeit beim Beenden des Lichtbogens um 3–5 Sekunden, um eine Hochtemperaturoxidation der Schweißnaht zu verhindern.
Zusatzdrahttechnik: Fügen Sie den Zusatzdraht von der Vorderseite des Schmelzbads hinzu und vermeiden Sie dabei direkten Kontakt mit dem Lichtbogen. Kontrollieren Sie die Schweißgeschwindigkeit auf 5–10 cm/min, um eine vollständige Verschmelzung des Schmelzbades sicherzustellen und fehlende Schweißfehler zu vermeiden.
2. CO₂-Schutzgasschweißen (MIG/MAG-Schweißen): Der „Hocheffizienz-Experte“ für die Massenproduktion
Beim CO₂-Schutzgasschweißen wird CO₂ oder ein Mischgas aus CO₂ und Argon als Schutzmedium mit automatischer Drahtzuführung verwendet. Es verfügt über eine hohe Schweißeffizienz (2-3 Mal so hoch wie SMAW) und niedrige Kosten, wodurch es sich für die Massenproduktion von kohlenstoffarmem und niedriglegiertem Stahl eignet, beispielsweise für Automobilkarosserien, Gehäuse von Haushaltsgeräten und die Behälterherstellung.
Wichtige operative Punkte:
Parameteranpassung: Passen Sie Strom und Spannung genau an (z. B. 22–24 V für 150 A Strom). Kontrollieren Sie die Länge der Drahtverlängerung auf 10–15 mm (ungefähr das 5–10-fache des Drahtdurchmessers). Eine zu lange Verlängerung kann zu übermäßigen Spritzern führen, während eine zu kurze Verlängerung zum Verbrennen der Düse führen kann.
Schweißwinkel: Verwenden Sie die Linksschweißmethode (Bewegen des Schweißbrenners von rechts nach links). Halten Sie einen Winkel von 15–25° zwischen Schweißbrenner und Werkstück ein, um eine vollständige Abdeckung des Schmelzbades durch das Gas zu gewährleisten. Verwenden Sie einen Windschutz, wenn die Windgeschwindigkeit 2 m/s überschreitet, um zu verhindern, dass das Schutzgas weggeblasen wird, was zu Porosität führen kann.












